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Vasoresektion bei den Experten in Garmisch-Partenkirchen


Die Vasektomie am Standort Garmisch-Partenkirchen sicher durchgeführt

Die Sterilisation des Mannes zur langfristigen Verhütung
Unter Fachärzten wird eine Sterilisation beim Mann meist Vasektomie genannt. Der Begriff Vasektomie setzt sich aus zwei fremdsprachlichen Wortteilen zusammen, Vas- und -ektomie: vas deferens ist lateinisch und bedeutet ‚Samenleiter‘, ektomế heißt im Griechischen ‚herausschneiden‘. Somit wird bereits der ganze Vorgang in einem Wort beschrieben. Die Vasektomie ist ein ambulant durchführbarer Eingriff, der einen Mann zeugungsunfähig macht. Den Wunsch keine Kinder mehr zeugen zu können, hegen Männer bzw. Paare, wenn sie mit der Planung einer Familie abgeschlossen haben oder von vornherein definitiv kein Kinderwunsch besteht. Die Sterilisation ist im Ganzen betrachtet ein längerer Prozess, dem die sorgfältige Überlegung zu diesem Schritt und eingehende Beratungsgespräche mit einem kompetenten Urologen voran stehen. Zunächst muss man sich deutlich machen, dass die Sterilisation eine langfristig angelegte Verhütungsmethode ist und man von ihrer Endgültigkeit ausgehen sollte. Eine Rückgängigmachung ist theoretisch möglich, doch bietet sie keine Garantie auf Erfolg. Anders also als bei gängigen Verhütungsmitteln, wie z.B. der Pille oder dem Kondom, wirkt eine Sterilisation im Nachhinein ohne weitere Hilfsmittel. Im Allgemeinen kommt der Wunsch nach einer Sterilisation aus oben genannten Gründen etwa ab dem dreißigsten Lebensjahr auf.

Urologische Facharztpraxen bieten in der Regel zu jedem Zeitpunkt ein Beratungsgespräch an, das in jedem Fall wahrgenommen werden sollte. Nur der Urologe ist in der Lage alle Fragen auszuräumen und zuverlässig aufzuklären. Nachdem sich ein Mann oder ein Paar gründlich zum Thema Vasektomie informiert hat und sich schließlich dafür entscheidet, wird ein Arzttermin vereinbart. Der Eingriff an sich dauert durchschnittlich etwa zwanzig Minuten und er läuft folgendermaßen ab: zunächst wird der Patient örtlich betäubt. Sobald die Wirkung der Narkose eintritt, öffnet der Arzt die Haut am Hodensack entweder mithilfe eines Skalpells (klassische Methode/Ligaturtechnik) um wenige Zentimeter, um die Samenleiter freizulegen oder dehnt die Haut schonend so weit, dass eine Öffnung entsteht (No-Scalpel-Vasektomie). Das Urozentrum GAP bietet sowohl die eine als auch die andere Operationsmethode an. Die Samenleiter werden nun vorsichtig freipräpariert und ein Stückchen herausgehoben, um sie gut greifen zu können. Hier wird nun ein Stück jedes Samenleiters herausgeschnitten und somit der Leiter durchtrennt. Die offenen Enden werden verödet und in verschiedene Gewebsschichten gelegt, um ein erneutes Zusammenwachsen zu vermeiden. Jetzt kann die Haut wieder verschlossen werden und nach einer kurzen Erholungspause darf der Patient die Praxis in Begleitung wieder verlassen.

Zuhause muss sich der Mann ungefähr eine Woche lang schonen, damit die Operationswunden gut verheilen können. Es geht dem Patienten schon bald wieder gut, doch die Sterilisation ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen. Neue Samenzellen können zwar nicht mehr durch die Samenleiter gelangen, die ehemals als Transportweg dienten, aber einige Samenzellen befinden sich noch in der Harnröhre und können bei Geschlechtsverkehr zur Schwangerschaft führen. Der operierte Mann wird nach dem Eingriff zu Nachuntersuchungen in die Praxis gebeten. Es wird dabei eine Probe des Ejakulats untersucht und ein Spermiogramm zur Bestimmung der Anzahl der Samenzellen im Ejakulat erstellt. Solange die Samenflüssigkeit bewegliche Samenzellen aufweist, muss der Mann zusätzlich verhüten, um eine Schwangerschaft zu vermeiden. Erst wenn keine Samenzellen mehr im Ejakulat zu finden sind, wird die Vasektomie als erfolgreich abgeschlossen bezeichnet und der Mann ist zeugungsunfähig. Außer der gewünschten Zeugungsunfähigkeit muss man mit keinen Folgen rechnen. Die Potenz des Mannes wird nicht beeinträchtigt und somit ist die Sterilisation quasi nicht zu spüren. In der Samenflüssigkeit befinden sich nun keine Samenzellen mehr, aber auch dies ist mit bloßem Auge nicht zu erkennen. Zuletzt sei zu beachten, dass eine Sterilisation ein Verhütungsmittel insofern ersetzt als dass es einer Schwangerschaft vorbeugt. Selbstverständlich kann sie aber im Gegensatz zum Kondom nicht vor Geschlechtskrankheiten schützen.

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Autor: Dirk Sadrinna